Blogpause

Ihr Lieben, ich muss euch heute leider mitteilen, dass ich auf unbestimmte Zeit eine Blogpause machen werde. In den letzten Monaten sind ja schon immer sehr wenige Posts online gegangen und ich hab mich auch immer dafür entschuldigt und rechtfertigt, aber es ist im Moment einfach nicht absehbar, ob/wann dies in nächster Zeit besser wird. 
Ich hab momentan zu viele andere Dinge, um die ich mich kümmern muss und ich hab einfach gemerkt, dass ich beim Bloggen nicht mehr wirklich mit dem Herzen dabei bin, weil ich dem Blog nicht mehr gerecht werden kann. Dabei soll das Ganze ja ein Hobby sein und Spaß machen.
Die anderen Dinge in meinem Leben sind jetzt aber schlicht und ergreifend wichtiger; daher werde ich mich von dieser Plattform erst einmal zurückziehen. Der Blog bleibt aber natürlich weiterhin bestehen und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann wieder zurückkehren werde, vermutlich im (Spät-)Sommer. Ich kann und will aber nichts versprechen.

An dieser Stelle möchte ich aber einmal danke sagen an all diejenigen, die immer gerne meine Posts lesen und kommentieren. Ich weiß das wirklich zu schätzen und ich denke diejenigen wissen auch wer gemeint ist.

Bis bald!

Mein Monat: März 2016

So ihr Lieben... ich melde mich zurück mit meinem Monatsrückblick! Im März war es hier ja genauso ruhig wie im Februar, was mit dem zusammenhängt, was ich in meinem letzten Monatsrückblick bereits erzählt habe. Im März ging es mit meiner allgemeinen Stimmung zum Glück wieder langsam aber sicher bergauf, doch ich brauchte trotzdem einfach etwas Zeit für mich. Daher die Online-Abwesenheit. 
Bei mir gabs diesen Monat keine Neuzugänge, doch meine gelesenen Bücher möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.


Folgende Bücher habe ich im März gelesen:



Insgesamt:
6 Bücher
2336 Seiten
75 Seiten pro Tag

Über uns der Himmel, unter uns das Meer: Dieses Buch habe ich bereits im Februar begonnen und dann im März zuende gelesen. Ich fand es ganz, ganz toll und es hat mir unglaublich Freude bereitet, es zu lesen. Ich mag die (meisten) Bücher von Jojo Moyes einfach unheimlich gerne. Daher gab es natürlich 5 Sterne. Meine Rezension findet ihr hier.

Die Schattenbucht: Dass ich die Bücher von Eric Berg ziemlich gerne mag, hab ich ja bereits ein paar Mal erwähnt. Ich finde seine Krimis immer ziemlich gelungen, daher hab ich natürlich auch sein neuestes Werk gelesen. Hier fehlte mir allerdings irgendwie etwas, daher gab es vier Sterne. Hier gehts zu meiner Rezension.

Helenas Geheimnis: Lucinda Riley entführt die Leser in diesem Buch nach Zypern und lässt sie dort einen wunderbaren Sommer miterleben. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen, sodass mir das Lesen auch hier große Freude bereitet hat. Ich habe das Buch mit 5 Sterne bewertet. Zu meiner Rezension geht es hier entlang.

Ferien im Möwenweg und Ostern im Möwenweg: Die Möwenweg-Reihe hab ich früher unheimlich gerne gelesen und vor kurzem haben meiner Mutter und ich entdeckt, dass es außer den ersten fünf Bänden, die wir bereits besitzen, noch weitere Bände der Reihe gibt. Daher haben wir uns im März diese beiden Exemplare zugelegt. Jetzt fehlt uns nur noch Geheimnis im Möwenweg, soweit ich weiß. ;) Mir haben die beiden Bücher jedenfalls sehr, sehr gut gefallen und ich bin der Meinung, dass man sie auch problemlos als Erwacsene lesen kann. Einfach wunderbar! 

Splitterfasernackt: Hiermit habe ich das erste Buch meiner Rebuy-Bestellung gelesen! Es handelt sich dabei um ein autobiographisches Buch und es war wirklich sehr berührend. Die Autorin hat eine ganz eigene Art, sich auszudrücken, die wirklich unverwechselbar ist... 


Fazit
Alle sechs Bücher, die ich im März gelesen habe, haben mir sehr gut gefallen. Daher gibt es diesmal keinen Flop. Welches mein Highlight war, kann ich gar nicht so genau sagen. Uneingeschränkt weiterempfehlen kann ich aber auf jeden Fall Über uns der Himmel, unter uns das Meer, Helenas Geheimnis sowie die Möwenweg-Bücher.

Mein Lieblingslied im März


Welches Buch war euer Highlight im März?

Rezension: „Helenas Geheimnis“ – Lucinda Riley

Vor vielen Jahren hat Helena Beaumont einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt. Nun kehrt sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in das Haus Pandora zurück, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Sie erhofft sich unbeschwerte Tage, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena vages Unbehagen. Sie weiß, dass die Idylle bedroht ist, denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, von denen ihr Mann William und ihre Kinder keine Ahnung haben. Wie lange kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Plötzlich sthet sie ihrer Jugendliebe Alexis gegenüber und sie ahnt, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt...

Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?

In diesem Buch entführt Lucinda Riley ihre Leser nach Zypern und zeigt ihnen die schicksalshafte Geschichte einer Familie. Die meiste Zeit spielt die Handlung im Jahre 2006. Zwischendurch sind immer wieder Kapitel eingeschoben, die Auszüge aus dem Tagebuch von Alex, Helenas Sohn, sind. Zum Schluss gibt es allerdings auch noch einen Erzählstrang aus dem Jahr 2016 und zwischendurch wird noch ein kurzer Rückblick ins Jahr 1992 gegeben. 
Die Handlung beginnt damit, wie Helena mit ihren drei Kindern in Zypern ankommt und das Haus Pandora bezieht, das sie von ihrem Patenonkel Angus geerbt hat. Im späteren Verlauf stoßen allerdings noch viele weitere Personen hinzu. Nicht nur Helenas Mann William, sondern auch noch Freunde der Familie werden als Gäste in Pandora erwartet. 
Obwohl es so viele verschiedene Figuren in der Geschichte gibt, hatte ich zum Glück keine Probleme damit, mir die Namen oder die verwandtschaftlichen Beziehungen zu merken, da die Autorin jeder Figur bestimmte Charakterzüge verleiht hat. So konnte man sich die Akteure gut bei ihren Handlungen vorstellen, sodass man sie gut unterscheiden konnte.

Der Leser erlebt nun also einen sehr ereignisreichen und lebhaften Sommer mit all den verschiedenen Personen. Allerdings liegt über all diesem ein Schatten, da man bei der Protagonistin merkt, dass sie ein bestimmtes Ereignis aus der Vergangenheit sehr bedrückt. Sie hütet dies wie ihren Augapfel und ist recht unnahbar. Dennoch ist sie mir während des Lesens recht sympathisch geworden. Sympathie empfand ich auch für Helenas Sohn Alex. Er wird zwar als altklug und besserwisserisch beschrieben, da er hochintelligent ist, aber er hat auch eine sehr liebenswerte Art an sich, wie ich finde.

Insgesamt war ich von der Geschichte sehr begeistert. Der Schauplatz der Handlung, Zypern, war sehr schön beschrieben, sodass man sich teilweise wirklich wie im Urlaub gefühlt hat. Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da durchgängig eine gewisse Spannung vorhanden war, da man als Leser unbedingt wissen wollte, um was es bei Helenas Geheimnis geht.
Auch Lucinda Rileys schöner Schreibstil hat zu dem gelungenen Buch beigetragen. Sie kann wirklich sehr gut erzählen und hat insgesamt dafür gesorgt, dass mir das Buch bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!


Rezension: „Die Schattenbucht“ – Eric Berg

Marlene Adamski springt ohne ersichtlichen Grund und ohne emotionale Regung vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Aber warum? Sie überlebt, aber spricht seitdem kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung für das Verhalten der Bäckersfrau, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt ins mecklenburgische Prerow, um nach ihrer Patientin zu sehen. 
Dabei macht Ina vor allem das Verhalten von Marlenes Ehemann Gerd stutzig. Sie wird zwar scheinbar liebevoll umsorgt, doch er lässt sie keine Minute alleine und will offenbar verhindern, dass Ina mit ihr spricht. Was hat er zu verbergen? Und warum ist Marlene wirklich vom Balkon gesprungen?
Nach Das Nebelhaus und Das Küstengrab ist dieses Buch bereits schon das dritte Buch von Eric Berg für mich, das ich von ihm lese. Die beiden Vorgänger haben mir außerordentlich gut gefallen, sodass ich mich auch auf dieses Buch schon Wochen vor dem Erscheinungstermin gefreut habe.
Wurden meine Erwartungen enttäuscht? – Definitiv nein, das kann ich schonmal vorwegnehmen. 

Der Schreib- und Erzählstil Eric Bergs hat mir nach wie vor gut gefallen. Er schreibt flüssig und abwechslungsreich, auch aus der Perspektive von verschiedenen Personen. Zudem sind die Kapitel immer abwechselnd aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven erzählt: Einerseits die Gegenwart, in der Marlene bei Ina in Behandlung ist und andererseits die Zeit von vor 14 Monaten, als in Prerow einige Dinge geschehen sind, die nun Stück für Stück ans Tageslicht kommen. 
Durch diesen zeitlichen Wechsel ist es auch für den Leser möglich, eigene Vermutungen anzustellen und quasi mitzuermitteln. Das hat mir hier sehr gut gefallen, da dies auch dafür gesorgt hat, dass fast durchgängig Spannung vorhanden war. 

Die Charaktere empfinde ich auch als sehr gut ausgearbeitet. Allen wurden verschiedene Charakterzüge verliehen, sodass man sie sich mit all ihren Facetten gut vorstellen konnte. Die Protagonistin Ina ist mir dabei besonders sympathisch geworden. 

Zwischenzeitlich hat mir in der Handlung ein klein wenig die Dynamik gefehlt, da ich finde, dass man einige Passagen ein wenig hätte kürzen können. Dies macht dem Buch jedoch kaum einen Abbruch, da es mir nach wie vor sehr gut gefallen hat und mich überzeugt hat. 

Ich kann das Buch also allen Krimiliebhabern ans Herz legen und vergebe hiermit 4 von 5 Sternen.