Rezension: „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ – Karen Joy Fowler

Rezension: „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ – Karen Joy Fowler



Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern.
Fern ist Rosemarys engste Gefährtin, ihre zweite Hälfte. Doch plötzlich verschwindet Fern – ein Ereignis, das alles verändert. Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie konnte.

„Für mich war Fern der Anfang der Welt.“

Zuerst muss ich sagen, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe, da ich schon ein paar Meinungen dazu gelesen hatte, welche ausschließlich positiv waren. Auch das Cover finde ich wunderschön und der Titel ist auch sehr einprägsam! Ich habe dann angefangen zu lesen und ich muss sagen, dass mir der Einstieg nicht leicht gefallen ist. Irgendwie hatte ich Probleme, richtig in der Geschichte zu versinken. Dies hat sich leider während des ganzen Buches nicht geändert. Manche Passagen fand ich zwar sehr interessant oder unterhaltsam, aber es kamen auch immer wieder Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben.

Die Handlung an sich finde ich unheimlich spannend und interessant. Ich mag Familiengeschichten und ich mag auch gerne so etwas Außergewöhnliches, wie es hier der Fall ist. Doch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde, konnte mich nicht überzeugen. Den Wechsel zwischen Rückblenden und Gegenwart mochte ich jedoch gerne.

„Hattest du als Kind auch diesen Moment, in dem dir plötzlich klar wurde, dass deine Familie verrückt ist?“

Insgesamt denke ich, dass es sich hier um eine besondere Geschichte handelt, die wahrscheinlich vielen gefallen wird. Meinen Geschmack hat sie letztendlich nicht getroffen. 


Kommentare:

  1. Hallo Carina,

    über deine Rezension zu den fabelhaften Schwestern bei LB bin ich auf deinen Blog gekommen, nur um festzustellen, dass ich dir ja schon folge.

    Ich habe das Buch gestern Abend angelesen, musste es dann aber weglegen, weil mir der Einstieg bisher eher schwer fällt. Ich bekomme keine richtige Verbindung zu Rosemary.
    Nun hatte ich vor dem Lesen so einige begeisterte Stimmen gelesen und hatte schon den Verdacht, dass es vielleicht der richtige Moment für mich ist, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Heute bin ich über deine Rezi gestolpert und finde mein bisheriges Lesegefühl in deinen Worten wieder. Somit bin ich gespannt, wie sich der weitere Verlauf gestaltet.

    Sonnige Grüße,
    Hibi

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    1. Hallo Hibi,

      ja, da bin ich aber froh, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Da es ja wirklich viele begeisterte Leserstimmen gab, war ich wirklich überrascht, dass ich zu dem Buch einfach keinen richtigen Zugang gefunden hab.
      Vielen Dank für deinen Kommentar, ich freue mich sehr über deine Rückmeldung.

      Alles Liebe,
      Carina

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  2. Hallo Carina,

    nachdem ich das Buch schon so oft gesehen habe, muss ich doch endlich mal eine Rezension dazu lesen und überhaupt erfahren worum es geht.

    Mein ich das nur, oder gibt es in der letzten Zeit öfter Bücher mit zwei Geschwistern (Schwestern) und dann ist eine weg? Sei es jetzt Vermisst oder tot oder sonst wo...

    Schade, dass es dich dann letztendlich nicht ganz überzeugen konnte.
    Das letzte Zitat gefällt mir allerdings richtig gut. Bei mir gab und gibt es da nicht nur einen Moment...^^

    Liebe Grüße :)

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    1. Hey Julia,

      ja, da könntest du recht haben, solche Bücher gab es tatsächlich schon öfter. Wobei es sich hier nicht um 2 gewöhnliche Schwestern handelt, die eine ist nämlich nicht gerade...menschlich. Ich will nicht spoilern oder so, deshalb verrate ich lieber nicht noch mehr. :D

      Ja, das Zitat find ich auch richtig gut, mir gehts da ähnlich. :D

      Liebe Grüße!

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